Britisches Gericht weist 453-Millionen-Dollar-Klage gegen Uber ab
Uber Technologies, Inc. (NYSE:UBER) hat die Abweisung einer großen Klage im Vereinigten Königreich erwirkt, in der Schadenersatz in Höhe von 340 Millionen Pfund oder rund 453 Millionen US-Dollar gefordert wurde. Londoner Black-Cab-Taxifahrer und Vertreter zweier Privatfahrtdienste hatten dem Unternehmen vorgehalten, Transport for London bei der Erlangung von Betriebslizenzen irreführende Informationen bereitgestellt zu haben. Ein Richter des High Court wies den Fall ab, da er erst 2024 eingereicht wurde – etwa acht Jahre nach dem angeblichen Verhalten und damit nach Ablauf der gesetzlichen Sechsjahresfrist.
Die Entscheidung beseitigt eine erhebliche finanzielle Unsicherheit in London, einem der wichtigsten internationalen Geschäftsknotenpunkte von Uber. Die Taxifahrer forderten rund 200 Millionen Pfund, während ein Kläger, der die nicht mehr existierenden Fahrtdienste Kabbie und Iride vertrat, weitere 140 Millionen Pfund verlangte. Da die Klage ausschließlich aus Fristgründen abgewiesen wurde, entschied das Gericht nicht über die inhaltliche Berechtigung der Vorwürfe. Dies verschafft Uber eine klare finanzielle Lösung, jedoch keine Entlastung hinsichtlich der Reputation.
Künftig werden Anleger beobachten, ob ähnliche Rechtsstreitigkeiten oder regulatorische Herausforderungen in anderen globalen Märkten auftreten. Uber sieht sich seit Langem Gegenwind von etablierten Taxiunternehmen und Regulierungsbehörden ausgesetzt, etwa bei Themen wie der Einstufung von Fahrern, Betriebslizenzen und fairem Wettbewerb.
Das Wichtigste
- Ein britisches Gericht wies eine 453-Millionen-Dollar-Klage gegen Uber Technologies, Inc. (NYSE:UBER) ab.
- Der Richter wies den Fall ab, weil die Ansprüche zwei Jahre nach Ablauf der Sechsjahresfrist eingereicht wurden.
- Die Klage wurde von Londoner Black-Cab-Taxifahrern und Vertretern zweier Privatfahrtdienste erhoben.
- Das Urteil beseitigt ein großes finanzielles Risiko für Uber in einem seiner wichtigsten globalen Märkte.
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Wie wir schreibenHaftungsausschlussFragen und Antworten
Warum wurde die Londoner Klage gegen Uber abgewiesen?
Ein Richter des britischen High Court wies den Fall ab, da er etwa acht Jahre nach dem angeblichen Verhalten eingereicht wurde und somit die gesetzliche Verjährungsfrist von sechs Jahren überschritt.
Wie viel Geld forderten die Kläger von Uber?
Londoner Black-Cab-Taxifahrer und Vertreter zweier Privatfahrtdienste forderten zusammen 340 Millionen Pfund, was etwa 453 Millionen US-Dollar an Schadenersatz entspricht.
Was waren die Hauptvorwürfe in der Klage gegen Uber?
In der Klage wurde Uber beschuldigt, Transport for London bei der Beantragung der Betriebserlaubnis für die Stadt falsche und irreführende Angaben gemacht zu haben. Uber wies die Vorwürfe zurück.
